Meine Name ist Lars Vollmar

Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Hof/Saale. Meine Wahlheimat aber ist Augsburg. Hierher gekommen und geblieben bin ich der Liebe wegen. Mit meiner Augsburger Frau, mit der ich seit 2001 zusammen bin, habe ich 3 Kinder, die in dieser wunderschönen Stadt aufwachsen.

 

Mit meiner Familie wohne ich im Bismarckviertel. Wir bummeln gern durch die Gassen der Altstadt, fahren in der warmen Jahreszeit mit dem Fahrrad zum Zoo oder in den Biergarten und genießen die vielfältige Kinolandschaft der Stadt. Jedes zweite Wochenende wetteifere ich mit meiner Frau darum, wer unseren Sohn - einen Dauerkarteninhaber - als Aufsichtsperson zu den Heimspielen des FC Augsburg begleiten darf. Genau so spannend ist es aber, wenn unsere zwei Ältesten beim TVA Basketball spielen.


Meine Kinder sind auch mein Hauptbeweggrund dafür, mich politisch zu engagieren. Auch wenn das Ehrenamt viel Freizeit kostet: Meine Kinder sollen einmal in einer Stadt leben, die noch lebenswerter ist als Augsburg heute schon ist. Sie sollen einmal mehr erben als nur Schulden!

 

Dass Politik rechnen können muss, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich bin kein Berufspolitiker, der direkt nach der Ausbildung ins Parlament oder den Stadtrat gewechselt ist. Ich kenne Firmen auch von Innen und weiß, dass man sich nur das leisten kann, was vorher erwirtschaftet wurde.


Politisch zu Hause bin ich seit Jugendtagen bei den Freien Demokraten. Was es bedeutet, in Freiheit leben zu dürfen, wurde mir in den Tagen, in denen ich angefangen habe, politisch zu denken, drastisch vor Augen geführt. Es war die Zeit als Bundesaußenminister Genscher seine berühmte Rede auf dem Balkon der Prager Botschaft hielt. Die Züge mit den DDR-Flüchtlingen endeten im Hofer Hauptbahnhof.


Auf dem Bahnsteig mitzuerleben, wie Menschen mit Tränen der Erleichterung in den Augen das Wort „Freiheit“ schreien, weil sie es noch nicht fassen können, dass sie dem Eingesperrtsein und der Bespitzelung im Namen der Gleichheit tatsächlich entkommen sind, hat mich damals tief beeindruckt - und bewegt mich bis heute.

 

Freiheit ist mein höchster politischer Wert. Entgegen dem bösen Klischee über den Liberalismus heißt das nicht, dass die Politik alles laufen lassen soll. Anarchie ist keine Freiheit! Liberale Politik setzt die politischen Rahmenbedingungen nach Möglichkeit so, dass die Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich selbst entscheiden können und Wahlmöglichkeiten haben, dass sie sich frei entfalten können und Chancengleichheit herrscht.

 

Gute Motive aber garantieren noch keine gute Politik, oder - frei nach Gottfried Benn - gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Wichtig ist, was politische Maßnahmen bewirken. Laissez-faire oder Verbote sind häufig zu einfache Lösungen. Verbote können aber notwendig werden, wenn abzusehen ist, dass wirklich keine anderen, der Freiheit stärker dienenden Mittel zum politischen Ziel führen.

 

 

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